Sunday, December 14, 2014

New York - Bangkok - und endlich angekommen


New York. Fashion Week. Mein Abschied von der Modewelt, meiner alten Werbeagentur und meinem großartigen Team. Und dann Funkstille. Zumindest hier auf dem Blog. 
Aber wie ich in meinem letzten Post schon habe durchblicken lassen, stelle ich mich einer neuen Herausforderung. Ich bin dem Marketing treu geblieben, habe aber die Branche gewechselt: Von Fashion zu Fundraising. 
Beginnt beides mit dem Buchstaben F. Aber das war's auch schon an Gemeinsamkeiten. Alle, die mich privat weniger gut kennen, waren erstaunt und ein wenig verwirrt. Fundraising Managerin? Wie jetzt? Kein Modebranchen-Glamour mehr? Keine Fashion Shows? Doch all diejenigen, die mich auch privat gut bis in und auswendig kennen, waren erfreut, teils sogar erleichtert und manche, wie z.B. meine beste Freundin, gar nicht mal so sehr überrascht. 
Mir selbst erging es ähnlich: Ich war überrascht von mir selbst und bin mittlerweile überglücklich diese Entscheidung getroffen zu haben. Ob mir der Glamour, die Events und die Fashion Crowd fehlen? Nein. Ganz und gar nicht. Ich verfolge nach wie vor die Modebranche, die einschlägigen Modeblogs und Kampagnen der großen Modehäuser, aber dieser "Blick von außen" reicht mir voll und ganz.
Mein beruflicher Alltag dreht sich nun um die Kommunikation von ganz anderen Themen: Das Leid von Flüchtlingen, die Hungersnot im Südsudan, Krankheiten wie MS oder Krebs, Menschen mit Behinderungen, Naturkatastrophen, Umwelt- und Tierschutz, politische Krisenherde, Hilfe für Kriminalitätsopfer... die Liste ist lang und jedes Thema, jede Charity für sich auf ihre eigene Art interessant und unterstützenswert.
Obwohl ich schon seit vor etwa 4 Jahren mein erstes eigenes Gehalt auf meinem Konto eingegangen ist, regelmäßig spende, so habe ich mich doch nicht in der Tiefe mit den Themen und Organisationen auseinandergesetzt wie ich es jetzt tue. Der Gedanke des "Givings", der in den USA noch viel stärker ausgeprägt ist als bei uns in Deutschland, ist unglaublich stark und ich bin stolz und froh, nun in diesem Gedanken meinem Beruf nachgehen zu können.
Da ich erholt und ganz entspannt in meinem neuen Job starten wollte, ging es gleich nach der New York Fashion Week erstmal in den Urlaub nach Bali: High-Heels raus aus dem Koffer, Flip-Flops rein in den Rucksack!
Obwohl ich bei meinem ersten Bangkok-Besuch gleich nach meiner Ankunft zur "Begrüßung" ausgeraubt wurde (den Post dazu findet ihr hier), verschlägt es mich immer wieder in diese facettenreiche und spannende Stadt.
Nach insgesamt vier Kurzaufenthalten fühle ich mich in unserem Stammhotel Sofitel So am Lumpini Park mittlerweile fast wie zuhause: Der Service ist exzellent, der Poolbereich und das Gym sind grandios, Frühstück und Cocktails kaum zu toppen, die Zimmer komfortabel und der Patpong Nachtmarkt gleich um die Ecke. Ich liebe es einfach, wenn sich Hotels oder Unterkünfte "heimisch" anfühlen. Dieses Mal habe ich die Annehmlichkeiten des Hotel besonders genossen, da ich von New York nach Stuttgart und am nächsten Tag gleich weiter nach Bangkok geflogen bin und den schlimmsten Jetlag meines Lebens erlebt habe. Aber ich will  mich gar nicht beschweren, denn beide Reisen haben mir so viele neue Eindrücke und Erfahrungen vermittelt und ich bin dankbar, so etwas erleben zu dürfen. Also Augen auf und durch, denn auch der schlimmste Jetlag lässt sich mit Massagen, einem kurzen Lauf im Lumpini-Park und dem ein oder anderen Schläfchen am Pool gut aushalten. Nur leider kamen wir mit diesem Relax-Programm dieses Mal nicht dazu, viel in Bangkok zu unternehmen. Dennoch habe ich ein paar Eindrücke und Tips gesammelt, die ich mit euch teilen möchte:

Wednesday, September 10, 2014

NYFW - one last time


Ein letztes Mal New York Fashion Week.
Alle, die mich näher kennen, wissen bereits, dass ich in Zukunft der Modebranche den Rücken kehren werde. Zumindest beruflich. Und obwohl ich gerade auf der New York Fashion Week bin und neben der Arbeit den Modezirkus auch ein wenig genieße, so fällt mir der Abschied doch leicht. Denn wirklich tolle Charaktere und gute Freunde, die mit einem durch dick und dünn gehen, gibt es in Modekreisen kaum. Küsschen links, Küsschen rechts, ein halbwegs wichtiger oder unwichtig - aber wichtig gemachter - Job und man gehört zum erlesenen Kreis. Oder meint es zumindest. Es geht um sehen und gesehen werden. Alles ist "amazing", "lovely" oder "gorgeous" und doch sind stets beide Ellenbogen im Dauereinsatz. Termine werden nicht eingehalten, vergessen, verschoben. Jeder ist jederzeit "super-busy" und natürlich auch "very important". All das werde ich sicher nicht vermissen. Dafür aber mein großartiges Team, das den Klischees so gar nicht entspricht. Ich hoffe sehr, dass ich sie alle nicht aus den Augen verlieren werde, wenn ich mich bald meiner neuen Herausforderung stelle. Amazing war's - und das meine ich ernst.

Monday, September 8, 2014

Stockholm Streetstyle

Schon seit Jahren verfolge ich mit großer Begeisterung den Blog Carolines Mode. Ich liebe besonders die Stockholm Streetstyle Posts. Caroline und Daniel haben einfach ein Auge für den richtigen Moment und einen fabelhaften Modegeschmack.
Insgeheim habe ich mich immer gefragt, ob die beiden mich wohl auch ablichten würden, sollte ich ihnen mal über den Weg laufen. Und siehe da, bei unserem ersten gemeinsamen Projekt wurde ich ich gefragt, ob ich nicht auch vor die Linse möchte. Eine große Ehre für einen Modefan wie mich. Das Ergebnis seht ihr oben und live auf Carolines Mode hier. Nur der Look stimmt nicht so ganz - die Jeans ist von AG und der Blazer von The Kooples, das Shirt von T by Alexander Wang und die Boots sind von Balenciaga. Allerdings habe ich die Boots mittlerweile wieder verkauft, da sie einfach viel zu unbequem waren und ich mir darin selbst nach einer langen Einlauf-Phase nur Blasen gelaufen habe. Autsch! Aber cool waren sie trotzdem!