Wednesday, September 10, 2014

NYFW - one last time


Ein letztes Mal New York Fashion Week.
Alle, die mich näher kennen, wissen bereits, dass ich in Zukunft der Modebranche den Rücken kehren werde. Zumindest beruflich. Und obwohl ich gerade auf der New York Fashion Week bin und neben der Arbeit den Modezirkus auch ein wenig genieße, so fällt mir der Abschied doch leicht. Denn wirklich tolle Charaktere und gute Freunde, die mit einem durch dick und dünn gehen, gibt es in Modekreisen kaum. Küsschen links, Küsschen rechts, ein halbwegs wichtiger oder unwichtig - aber wichtig gemachter - Job und man gehört zum erlesenen Kreis. Oder meint es zumindest. Es geht um sehen und gesehen werden. Alles ist "amazing", "lovely" oder "gorgeous" und doch sind stets beide Ellenbogen im Dauereinsatz. Termine werden nicht eingehalten, vergessen, verschoben. Jeder ist jederzeit "super-busy" und natürlich auch "very important". All das werde ich sicher nicht vermissen. Dafür aber mein großartiges Team, das den Klischees so gar nicht entspricht. Ich hoffe sehr, dass ich sie alle nicht aus den Augen verlieren werde, wenn ich mich bald meiner neuen Herausforderung stelle. Amazing war's - und das meine ich ernst.

Monday, September 8, 2014

Stockholm Streetstyle

Schon seit Jahren verfolge ich mit großer Begeisterung den Blog Carolines Mode. Ich liebe besonders die Stockholm Streetstyle Posts. Caroline und Daniel haben einfach ein Auge für den richtigen Moment und einen fabelhaften Modegeschmack.
Insgeheim habe ich mich immer gefragt, ob die beiden mich wohl auch ablichten würden, sollte ich ihnen mal über den Weg laufen. Und siehe da, bei unserem ersten gemeinsamen Projekt wurde ich ich gefragt, ob ich nicht auch vor die Linse möchte. Eine große Ehre für einen Modefan wie mich. Das Ergebnis seht ihr oben und live auf Carolines Mode hier. Nur der Look stimmt nicht so ganz - die Jeans ist von AG und der Blazer von The Kooples, das Shirt von T by Alexander Wang und die Boots sind von Balenciaga. Allerdings habe ich die Boots mittlerweile wieder verkauft, da sie einfach viel zu unbequem waren und ich mir darin selbst nach einer langen Einlauf-Phase nur Blasen gelaufen habe. Autsch! Aber cool waren sie trotzdem!

Saturday, September 6, 2014

Kopenhagen

An meinem Geburtstag bin ich gerne weg. Weg im Sinne von verreist. Ich feiere gerne, nur eben nicht den Fakt, dass ich schon wieder ein Jahr älter geworden bin. Vielleicht liegt es aber auch an der Tatsache, dass mein Geburtstag mitten in die Sommerferien fällt und ich ihn schon von klein auf im Urlaub gefeiert habe. Letztes Jahr verbrachten ich meinen Geburtstag mit meinem Freund in Stockholm (die Beiträge dazu hier) und dieses Jahr war Kopenhagen an der Reihe.
Mein erster Eindruck von der Stadt: Hip, lässig, inspirierend und teuer. In Summe also perfekt, denn wenn mir etwas richtig gut gefällt, dann bin ich gerne bereit einen höheren Preis dafür zu zahlen.
Und genau darum habe ich auch in Kopenhagen auch ein wenig geshoppt. Es gibt hier so viele schöne Boutiquen, vor allem rund um die Kronprinsensgade. Aber ich muss gar nicht alles aufzählen, denn das hat Carolines Mode bereits gemacht - und zwar hier. Fündig wurde ich auch bei & Other Stories und bei H&M.
Shopping und die Stadt erkunden macht natürlich hungrig.
Die besten Muffins und Tuna-Sandwiches sowie den besten Coffee-to-Go gibt es bei der Bäckereikette Lakagenhuset. Bäckereikette trifft es ganz gut, obwohl es ein wirklich furchtbares Wort ist. Aber stellt euch einfach einen Mix aus Bäckerei und Starbucks vor, schmeißt gedanklich alle Möbel raus, renoviert das Ganze und lasst euch dabei vom skandinavisch-minimalistischen Design inspirieren und voilà. Kulinarisch gesehen war unsere Kopenhagenreise ein wahrer Genuss. Die Sauerteigpizza bei Mother an unserem ersten Abend schmeckte unschlagbar überraschend und sagenhaft gut. Das Restaurant eignet sich wunderbar als Ausgangspunkt für einen Abend in Kødbyen (Vesterbro), Kopenhagens Version des New Yorker "Meatpacking Districts". Bars, Galerien und Restaurants reihen sich hier aneinander. Im Sommer sitzt man draußen und zu späterer Stunde wird in der ein oder anderen Bar getanzt. Die Atmosphäre ist locker und ungezwungen, aber dennoch so unglaublich cool wie ich es bislang wirklich nur in Kopenhagen erlebt habe. Ein weiterer Restauranttip in Kødbyen ist das Kul. Hier werden mehrere kleine Gänge bestellt und tolle Cocktails serviert. Bevor euch das Wasser im Mund zusammenläuft noch kurz ein weiterer Leckerbissen für Fleischliebhaber: Das Madklubben Admiralgade. Das Chateaubriand war einfach exzellent. Was immer geht ist natürlich das Wagamama - in ganz Dänemark gibt es genau ein Restaurant der Kette und das ist natürlich in Kopenhagen zentral direkt neben dem Tivoli-Vergnügungspark gelegen und somit ideal für einen schnellen Lunch. Als Weinliebhaberin bin ich auch immer auf der Suche nach einer schicken Weinbar. Das Konzept der Weinbar Ved Stranden 10 hat uns überzeugt: Sitzplätze drinnen und draußen am Wasser, keine Karte, sondern Bestellung nach Geschmack oder auf Empfehlung und ein netter und ungezwungener Service.
Nach Speis und Trank folgt nun der Sport- und Sightseeing-Teil meines Reiseberichts. Wir haben Kopenhagen vorwiegend zu Fuß und auf dem Rad erkundet. Die Wege sind kurz, alles ist flach, nur das Wetter hatte uns an den letzten beiden Tagen ein wenig einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass wir auch mal den Bus nehmen mussten. Unser Hotel, das Island Hotel, lag wunderbar am Wasser und war somit ideal für morgendliche Laufrunden. Ich liebe es, eine Stadt zu Fuß zu entdecken und einfach einzutauchen. Wie wahrscheinlich alle Touristen sind auch wir zur kleinen Meerjungfrau gepilgert, waren im Park beim Schloss Rosenborg spazieren und haben den Königspalast bewundert. Was uns jedoch wirklich fasziniert hat war der Dome of Visions, ein beeindruckendes Kunstgebäude und ein Veranstaltungsort für allerlei Events.
Kopenhagen ist eine Stadt, die mich fasziniert und überrascht hat und die mir wahnsinnig viele Inspirationen geliefert hat. Impressionen zu meinen Tips folgen nach dem Cut.