Monday, January 5, 2015

#RaufaufsBoard

Zeit für die letzten Bilder aus 2014: Da ich unbedingt mein neues Board ausprobieren wollte, ging es vor Weihnachten für ein paar Tage nach Sölden. Die Schneeverhältnisse waren zwar nicht optimal, aber dafür wurden wir mit Sonne und blauem Himmel verwöhnt und hatten eine wirklich tolle Unterkunft direkt an der Gondel. Einen besseren Start in die Saison hätte ich mir nicht wünschen können :)
Eigentlich hatten wir vor die Tage nochmal in die Berge zu fahren, aber den Webcams und dem Wetter nach zu urteilen taut der wenige Neuschnee schon wieder weg. Also genießen wir die sonnigen Resturlaubstage lieber zuhause.
Spätestens im Februar geht's wieder #raufaufsboard!

Monday, December 29, 2014

Best of Bali








Da ich über die Feiertage ein paar freie und entspannte Tage zuhause genieße, komme ich endlich dazu, euch meine Bilder und mein Video von unserer Bali-Reise im September auf dem Blog zeigen. Schön, dass ich damit bis zum ersten Schnee gewartet habe, oder? Aber keine Sorge - in Kürze folgen auch ein paar Eindrücke von meinem Start in die Snowboard-Saison 2014/2015 in Sölden. Aber jetzt erstmal zurück zu Bali:
Unsere zweite Reise nach Bali führte uns zunächst wieder nach Canggu. Vor zwei Jahren, als wir das erste Mal auf Bali waren, galt der Ort noch als Geheimtip und die Strände waren tatsächlich bis auf ein paar vereinzelte Surfer verlassen. Die Cafés und Restaurants konnte man an einer Hand abzählen, so auch die Gäste. Abends hatten wir den Strand für uns alleine und konnten dort ganz romantisch im Kerzenlicht Bintangs trinken. Für uns war damals klar: Wir kommen wieder. Doch in den letzten zwei Jahren hat sich viel getan: Am Strand werden jetzt Liegen und Sitzsäcke vermietet und für ein Bintang muss man nicht mehr mit dem Roller in den nächsten kleinen Supermarkt düsen, sondern man kann es vor Ort kaufen. Und pünktlich zum Sonnenuntergang wird es dann auch voll. Auch haben etliche neue Cafés, Restaurants und Unterkünfte eröffnet oder werden gerade gebaut. Canggu hat nach wie vor einen relaxten Charme, doch ist nicht zu leugnen, dass auch dieser Ort touristischer wird und längst kein Geheimtip mehr ist. Uns hat es dennoch auch beim zweiten Mal gefallen. Absolut empfehlenswert: Das Frühstück im Betelnut Café und abends zum Barbecue an den Echo Beach.
Nach ein paar Tagen in Canggu ging es mit dem Speed-Boot weiter auf die Gili-Inseln: Vier Nächte Gili Trawangan und vier Nächte Gili Air. Da wir Gili Air ebenfalls schon kannten, waren wir umso gespannter auf Gili Trawangan, die berühmt-berüchtigte Party-Insel. Blöderweise habe ich mir gleich am ersten Abend den Magen so verdorben, dass ich die nächsten Tage mit Antibiotika, Salzkräckern, Cola und meinem Kindl im Schatten verbringen musste. Mein Eindruck von Gili T war daher eher mäßig, was ich aber vor allem auf meinen Gesundheitszustand zurückführe. Dennoch gibt es auch für Gili T zwei Tips von mir: Abendessen im Ko Ko Mo - ein etwas gehobeneres Restaurant am Strand mit exzellente Küche, tollem Service und romantischer Atmosphäre. Tagsüber unbedingt eine Liege in der Pearl Beach Lounge mieten: Super Service, gute Drinks und leckere Sandwiches.
Unsere nächste Destination war Gili Air. Zur Cocktail-Hour gab's gleich einen Daiquiri für Miri, den ich nach vier Tagen Schonfrist gebührend gefeiert habe. Schon bei unserem letzten Besuch auf Gili Air habe ich die Insel ins Herz geschlossen und sie ist auch nach wie vor ein Paradies. Doch leider musste auch hier die Kuhwiese, über die wir zwei Jahre zuvor noch zum Strand geradelt sind, neuen Hotels weichen. Die Anzahl an Restaurants hat sich gefühlt verdoppelt. Die der deutschsprachigen Touristen leider auch. Aber so ist es eben - alle wollen dahin, wo's schön ist. Und schön ist es auf Gili Air allemal. Tips: Die besten Daiquiris und den wirklich weltbesten Apple Crumble nach australischem Rezept gibt's im Scallywags.
Im Anschluss an die entspannten Tage auf Gili Air verbrachten wir nochmals ein paar Nächte in Canggu bevor es dann über Bangkok zurück nach Deutschland ging.
Mehr Bilder und das obligatorische #mirigoestobali-Video gibt es nach dem Cut.

Sunday, December 14, 2014

New York - Bangkok - und endlich angekommen


New York. Fashion Week. Mein Abschied von der Modewelt, meiner alten Werbeagentur und meinem großartigen Team. Und dann Funkstille. Zumindest hier auf dem Blog. 
Aber wie ich in meinem letzten Post schon habe durchblicken lassen, stelle ich mich einer neuen Herausforderung. Ich bin dem Marketing treu geblieben, habe aber die Branche gewechselt: Von Fashion zu Fundraising. 
Beginnt beides mit dem Buchstaben F. Aber das war's auch schon an Gemeinsamkeiten. Alle, die mich privat weniger gut kennen, waren erstaunt und ein wenig verwirrt. Fundraising Managerin? Wie jetzt? Kein Modebranchen-Glamour mehr? Keine Fashion Shows? Doch all diejenigen, die mich auch privat gut bis in und auswendig kennen, waren erfreut, teils sogar erleichtert und manche, wie z.B. meine beste Freundin, gar nicht mal so sehr überrascht. 
Mir selbst erging es ähnlich: Ich war überrascht von mir selbst und bin mittlerweile überglücklich diese Entscheidung getroffen zu haben. Ob mir der Glamour, die Events und die Fashion Crowd fehlen? Nein. Ganz und gar nicht. Ich verfolge nach wie vor die Modebranche, die einschlägigen Modeblogs und Kampagnen der großen Modehäuser, aber dieser "Blick von außen" reicht mir voll und ganz.
Mein beruflicher Alltag dreht sich nun um die Kommunikation von ganz anderen Themen: Das Leid von Flüchtlingen, die Hungersnot im Südsudan, Krankheiten wie MS oder Krebs, Menschen mit Behinderungen, Naturkatastrophen, Umwelt- und Tierschutz, politische Krisenherde, Hilfe für Kriminalitätsopfer... die Liste ist lang und jedes Thema, jede Charity für sich auf ihre eigene Art interessant und unterstützenswert.
Obwohl ich schon seit vor etwa 4 Jahren mein erstes eigenes Gehalt auf meinem Konto eingegangen ist, regelmäßig spende, so habe ich mich doch nicht in der Tiefe mit den Themen und Organisationen auseinandergesetzt wie ich es jetzt tue. Der Gedanke des "Givings", der in den USA noch viel stärker ausgeprägt ist als bei uns in Deutschland, ist unglaublich stark und ich bin stolz und froh, nun in diesem Gedanken meinem Beruf nachgehen zu können.
Da ich erholt und ganz entspannt in meinem neuen Job starten wollte, ging es gleich nach der New York Fashion Week erstmal in den Urlaub nach Bali: High-Heels raus aus dem Koffer, Flip-Flops rein in den Rucksack!
Obwohl ich bei meinem ersten Bangkok-Besuch gleich nach meiner Ankunft zur "Begrüßung" ausgeraubt wurde (den Post dazu findet ihr hier), verschlägt es mich immer wieder in diese facettenreiche und spannende Stadt.
Nach insgesamt vier Kurzaufenthalten fühle ich mich in unserem Stammhotel Sofitel So am Lumpini Park mittlerweile fast wie zuhause: Der Service ist exzellent, der Poolbereich und das Gym sind grandios, Frühstück und Cocktails kaum zu toppen, die Zimmer komfortabel und der Patpong Nachtmarkt gleich um die Ecke. Ich liebe es einfach, wenn sich Hotels oder Unterkünfte "heimisch" anfühlen. Dieses Mal habe ich die Annehmlichkeiten des Hotel besonders genossen, da ich von New York nach Stuttgart und am nächsten Tag gleich weiter nach Bangkok geflogen bin und den schlimmsten Jetlag meines Lebens erlebt habe. Aber ich will  mich gar nicht beschweren, denn beide Reisen haben mir so viele neue Eindrücke und Erfahrungen vermittelt und ich bin dankbar, so etwas erleben zu dürfen. Also Augen auf und durch, denn auch der schlimmste Jetlag lässt sich mit Massagen, einem kurzen Lauf im Lumpini-Park und dem ein oder anderen Schläfchen am Pool gut aushalten. Nur leider kamen wir mit diesem Relax-Programm dieses Mal nicht dazu, viel in Bangkok zu unternehmen. Dennoch habe ich ein paar Eindrücke und Tips gesammelt, die ich mit euch teilen möchte: